Bildbericht: Täuferausstellung im BORG Egg

Täuferausstellung im BORG Egg feierlich eröffnet und ab sofort zu besichtigen

 

Die Täuferausstellung „Brennen für das Leben“ wurde im BORG Egg durch LAbg Bernhard Feuerstein, Pfarrer Mag. Friedl Kaufmann in Vertretung von Bischof Benno Elbs, Gemeindevorstand Ing. Mag. Mario Hammerer und Dir. Mag. Ariel Lang (BORG Egg) im Beisein von vielen BesucherInnen feierlich eröffnet.

 

Als Ehrengäste durfte Veranstalter Christian Broger vom Verein für Täufergeschichte zudem unter anderem den ehemaligen Landesrat und jetzigen Ombudsmann Erich Schwärzler, Bürgermeister Ing. Andreas Simma aus Au, Vertreter des Barockbaumeistermuseum, Franz-Michael Felder Museum und Heimatmuseum Bezau begrüßen.

 

Der Bregenzerwald hatte eine bewegte Täufergeschichte und die Ausstellung erinnert an die vielen Christen, welche vor 500 Jahren verfolgt wurden und es leider auch im Zuge deren zu Hinrichtungen kam.

 

Ganz besonderes Highlight
Zu einem ganz besonderen Ausstellungsstück gehört eine funktionsfähige Druckerpresse im Originalnachbau von Johannes Gutenberg aus dem Jahre 1445, an der sich BesucherInnen selbst als „Drucker“ beweisen können.

 

Die Ausstellung, die übrigens auch schon im Wiener Stephansdom zu sehen war, ist bis 14. März von Montag bis Donnerstag 17:00 bis 20:00 Uhr, Freitag und Samstag von 10:00 bis 20:00 Uhr und am Sonntag von 12:00 bis 18:00 Uhr zu besichtigen.

 

Der Eintritt ist gratis. Die Kosten für eine 90-minütige Gruppenführung betragen € 55,–. Für Schulklassen, welche im Zuge des Religions-, Geschichte oder Deutschunterrichts die Ausstellung besuchen möchten, werden kostenlose Führungen zu 50 Minuten von Montag bis Donnerstag 08:00 bis 16:00 Uhr angeboten. Kuratoriumsführungen auf Anfrage.

 

Die Anmeldung erfolgt über den Verein für Täufergeschichte Österreich, auf deren Homepage das Anmeldeformular zum Download bereitsteht (www.taeufergeschichte.at).

 

Kontakt: Christian Broger, +43 677 63433887 oder Verein für Täufergeschichte in Österreich info@taeufergeschichte.at

 

Diese Ausstellung beleuchtet die Geschichte der Täuferbewegung, die sich im Unterschied zur Reformation durch ihre Betonung der Glaubensfreiheit, der Trennung von Kirche und Staat sowie der freiwilligen Taufe auszeichnete. Anhand von Informationstafeln, historischen Artefakten und interaktiven Stationen werden die Besucher in eine Zeit zurückgeführt, die von Verfolgung und Flucht um des Glaubens willen geprägt war. Sie zeigt aber auch die weitreichende Verbreitung der Bewegung, die von der Schweiz über Europa bis nach Russland und Nord- und Südamerika reichte.

 

Auch in Vorarlberg konnte die Bewegung Fuß fassen, insbesondere in der Bregenzerwälder Gemeinde Au, in der sich in einem Zeitraum von 100 Jahren immer wieder Menschen, dem Täufertum zuwandten, manchmal in großen Gruppen. Heute gelten die Täufer als Vorläufer der Freikirchen und sind weltweit mit 680 Millionen Christen eine wachsende Kirche. Ein besonderes Ausstellungsstück ist eine Druckerpresse im Originalnachbau von Johannes Gutenberg aus dem Jahre 1445, auf der man selbst einen Durck durchführen kann.

 

Für weitere Bilder und zum Beitrag klicke hier!

Deine Meinung